Mittwoch, 30. Juni 2010
Bis dass der Tod euch scheidet ....
Dienstag, 29. Juni 2010
Robenfreiheit für alle
Geschichte ein, die ich vor Jahren bei einem Amtsgericht im Berliner
Umland erlebt habe:
http://www.ruge-mydlak.eu
Montag, 28. Juni 2010
BGH Entscheidung zur Sterbehilfe - Was sagen die anderen?
Präses Schneider begrüßte, "dass künftig in ähnlichen Fällen auch der Wille des jeweiligen Betroffenen in die Tat umgesetzt wird", Einer Tötung auf Verlangen dürfe jedoch nicht der Weg bereitet werden..
Die Deutsche Bischofskonferenz kritisiert, das Urteil unterscheide nicht deutlich genug zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe. Diese Unterscheidung sei von grundlegender Bedeutung. Die Deutsche Bischofskonferenz mahnt, aus der Karlsruher Entscheidung dürften keine vorschnellen Schlüsse gezogen werden. Essei nun eine "sehr sorgfältige und differenzierte Analyse der Urteilsbegründung notwendig".
-Mit Fug und Recht
Samstag, 26. Juni 2010
Samstagswitz
Ein Russe, ein Kubaner, ein Amerikaner und ein Anwalt sitzen in einem Zugabteil. Mit ihnen reist ein Anwalt.
Der Kubaner holt eine Kiste edle Havannas aus der Tasche. Er zündet sich eine an und sagt: "Das ist ja gar nichts Wir haben in Kuba die besten Zigarren der Welt und wir Davon haben wir soviele, dass wir sie wegwerfen können." Er öffnet das Fenster und wirft die angebrochene Kiste hinaus, was die Mitreisenden gebührend beeindruckt.
Zuletzt steht der Amerikaner auf, öffnet wortlos das Fenster und wirft den Anwalt hinaus.
Freitag, 25. Juni 2010
Golf ist keine Kampsportart!
Bei einem Turnier war zwischen zweit Spielbahnen ein Erfrischungsstand aufgebaut worden. Dort stand ein Damenflight. Was das ist? Schlicht eine Gruppe von Golfspielerinnen. Ein Nachwuchs-Tiger-Woods schlug von einem Abschlag aus ab. Leider wich der Ball zwischen 40 und 50 Meter von der Ideallinie ab und flog geradewegs auf den Erfrischungsstand zu. Eine Teilnehmerin wurde dabei an der Hand verletzt und schrie nach Schadenersatz, den das OLG Hamm mit den Worten bewilligte:
"Der Golfsport gehört nicht zu den Kampfsportarten, bei denen infolge typischer sportlicher Härte leichte Regelverletzungen hinzunehmen sind, sondern zu den sogenannten parallelen Sportarten, bei denen jeder Teilnehmer auf die volle Regeleinhaltung vertrauen darf und andererseits für Schäden aus Regelverletzungen einzustehen hat".
OLG Hamm vom 13.01.1997; Az.: 6 U 179/96
www.ruge-mydlak.eu
BGH zur Sterbehilfe ....
BGH zur Sterbehilfe - heute Grundsatzurteil erwartet
Donnerstag, 24. Juni 2010
Nach dem Spiel Deutschland : Ghana darf man wieder frötzeln:
Fahrverbote vom Tisch!
Die gute Nachricht des Tages: Gaskunden um 444 Millionen Euro entlastet
Mittwoch, 23. Juni 2010
Erneut: Mietmangel bei fehlenden Angaben zur Wohnfläche
LG Frankfurt/Oder bestätigt Hausverbot
Der NPD-Chef hatte für den Dezember des vergangenen Jahres einen Wochenendaufenthalt in dem Hotel
Dienstag, 22. Juni 2010
Ohne ihn säßen wir jetzt wohl nicht an unseren Rechnern ...
Urteile zum Maklerrecht
OLG Dresden, Beschluss vom 18.09.2008 -Aktenzeichen: 8 U 1167/081. Ein Provisionsanspruch des Käufermaklers entsteht grundsätzlich nicht, wenn der tatsächlich zu zahlende Grundstückskaufpreis den zuvor von den Maklervertragsparteien übereinstimmend vorgestellten Preis um 25 % übersteigt.
2. Tritt ein Makler unaufgefordert an den Mieter einer Eigentumswohnung heran und teilt ihm neben der Verkaufsabsicht des Vermieters / Eigentümers mit, dass er sich für den Mieter bei Interesse um den Ankauf bemühen könne, ist ein im Anschluss gegebenes Provisionsversprechen des erwerbsinteressierten Mieters allein als Vermittlungs- und nicht auch als Nachweismaklerauftrag auszulegen.
Ältere Entscheidungen:
Warum nicht das Gehalt mit einem Nebenverdienst aufpeppen ...
Montag, 21. Juni 2010
Schutzgelderpresssung - Wegfall des Versicherungsschutzes
Beim Ladendiebstahl erwischt - Fleppe weg?
Sonntag, 20. Juni 2010
Uuups ... immer schön auf die eigenen Füße achten ....
Überdosis ....Manchmal ist wirklich das drin, was auf der Packung steht
Samstag, 19. Juni 2010
Pflichtverteidigerwitz
die Pflichtverteidigervergütung:
Der Staatsanwalt fährt den Pflichtverteidiger während des Plädoyer
an: "SIE! Das sind ganz billige Argumente!" Seelenruhig antwortet der
Verteidiger: "Glauben Sie mir: niemand bedauert das mehr als ich!"
Freitag, 18. Juni 2010
Mieten Sie nie - aber auch absolut nie - von einem Schnarcher ...
Sie sind Vermieter und ihr Lebensabschnittspartner schnarcht? Gut - sie haben eine Chance. Sind sie Mieter und ihr Lebensabschnittspartner schnarcht? Ganz schlecht - absolut chancenlos!
Donnerstag, 17. Juni 2010
Ein Nachbar namens Emil
Eine Doppelhaushälfte in einer gepflegten Siedlung in H. Familie H., bestehend aus Vater,Mutter, zwei Kindern und Emil bewohnt eine Hälfte dieses Doppelhauses. So weit - so normal. Nur: Emil ist anders als andere Mitglieder der Familie. Emil lebt seit zwei Jahren bei der Familie H. Und damit beginnt das Problem:
Mittwoch, 16. Juni 2010
Auflösung von Gerichten und effekiver Rechtsschutz
Die "Ampel" im EU-Parlament
Über das „Wie“ der Kennzeichnung herrscht Streit.
Dienstag, 15. Juni 2010
Feierabendwitz
Die gute Nachricht des Tages
http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=pm&Datum=2010&nr=14386&pos=0&anz=43
Montag, 14. Juni 2010
Mal wieder: Schönheitsreparaturklauseln
Am 9. Juni 2010 hatte der Bundesgerichtshof (Urteil vom 9. Juni 2010 – VIII ZR 294/09 ) über folgende Klausel einer Münchener Wohnungsbaugesellschaft zu entscheiden:
"Der Mieter ist verpflichtet, die Schönheitsreparaturen, wie z.B. das Kalken, Anstreichen oder Tapezieren der Wände und Decken, das Streichen und die Behandlung der Fußböden, der Fenster und der Türen, in der Wohnung ausführen zu lassen, (…)"
Die Wohnungsbaugesellschaft begehrte nun von dem Mieter Schadensersatz wegen unterlassener Schönheitsreparaturen in Höhe von 7.036,35 €. Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Die hiergegen eingelegte Berufung wurde vom Landgericht zurückgewiesen. Die hiergegen eingelegte Revision des Vermieters blieb ohne Erfolg:
Die verwendete Klausel zu den Schönheitsreparaturen kann nach Auffassung des BGH aufgrund ihres Wortlauts ("ausführen zu lassen") bei der maßgeblichen "kundenfeindlichsten" Auslegung jedenfalls auch dahin verstanden werden, dass der Mieter unter Ausschluss der Möglichkeit einer Selbstvornahme die Arbeiten durch einen Fachhandwerker ausführen lassen muss. Daher halte die Klausel einer Inhaltskontrolle gemäß § 307 Abs. 1 BGB nicht stand.
Sonntag, 13. Juni 2010
Vuvuzela - Hilfe naht ...
meldet, schließt die Fifa ein Vuvuzela Verbot nicht mehr aus.
Haushaltsnahe Dienstleistungen
welcher Höhe anteilige Kosten für "haushaltsnahe Dienstleistungen"
für sie angefallen sind. Für den bürokratischen Mehraufwand kann der
Vermieter eine Gebühr verlangen. Das Amtsgericht Hannover hielt einen
Betrag von 25,00 € für angemessen (AG Hannover Aktz 49 C 157/09)
Samstag, 12. Juni 2010
Welttag gegen Kinderarbeit
Übrigends: Heute ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) hat deshalb die Kampagne »Rote Karte gegen Kinderarbeit« ins Leben gerufen. Diese Kampagnie richtet sich gegen die besonders schlimmen Formen von Kinderarbeit, wie die Prostitution, den Einsatz von Kindersoldaten oder die Ausbeutung in Betrieben. Nicht ohne Erfolg: Innerhalb von vier Jahren sank die Zahl der arbeitenden Kinder um elf Prozent. Die Zahl der Kinder unter 14 Jahren, die besonders gefährlicher oder schädlicher Arbeit nachgehen, nahm um ein Drittel ab.
FAQ: Häufig gestellte Fragen ...
Mit einem derartigen Fall hatte sich das Brandenburgische Oberlandesgericht auseinander gesetzt (Brandenburgisches Oberlandesgericht, Urteil vom 6.11.2008 – 9 UF 50/08). Die Ehegatten hatten 1989 geheiratet, nachdem eine erste 1960 zwischen ihnen geschlossene Ehe 1966 geschieden worden war. Die Ehefrau zog im April 2006 aus der gemeinsamen ehelichen Wohnung aus. Nach einem zwischenzeitlich vorgenommenen Versöhnungsversuch und einem gemeinsamen Weihnachtsurlaub zog die Ehefrau Anfang Mai 2007 erneut aus und suchte seither ihren Wohnort zu verbergen. Die Ehefrau beantragte am 1.Oktober 2007 die Ehescheidung. Der Ehemann trat dem entgegen. Er wollte an der Ehe festhalten und sah sich nicht in der Lage, die für ihn abrupte Trennung nach 47 Jahren körperlich und seelisch zu verkraften.
Da die zwischenzeitliche Versöhnung gemäß § 1567 II BGB nicht zählt, lebten die Parteien also seit April 2006 voneinander getrennt. Das Trennungsjahr war also abgelaufen. Da die Parteien aber noch keine drei Jahre voneinander getrennt lebten, lagen die in § 1566 BGB normierten Voraussetzungen für eine unwiderlegbare Vermutung für ein Scheitern der Ehe nicht vor. Gleichwohl war das Brandenburgische Oberlandesgericht davon überzeugt, dass die Ehe der Parteien zerrüttet ist und nicht mehr erwartet werden kann, dass die Ehegatten sie wiederherstellen. Der unbedingte Wille eines der beiden Ehepartner an der Ehe festzuhalten reiche nicht aus, um der Feststellung einer Zerrüttung der Ehe den Boden zu entziehen. Tatsächlich genüge es, wenn aus dem Verhalten und den glaubhaften Bekundungen des die Scheidung beantragenden Ehegatten zu entnehmen sei, dass er unter keinen Umständen bereit ist, zu dem anderen Ehegatten zurückzufinden und die Ehe fortzusetzen.
Eine Ehe gelte daher auch dann als zerrüttet, wenn sich nur ein Ehegatte – gleich aus welchen Gründen - endgültig abgewendet habe und die Ehe nur einseitig als zerrüttet angesehen werde., Denn dann sei eine Wiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft nicht mehr zu erwarten. Dies sei vorliegend der Fall. Denn die Ehefrau habe ihre ablehnende Haltung dem Ehemann gegenüber dadurch dokumentiert, dass sie mit allen zu Gebote stehenden Mitteln über eine Zeitdauer von 1 1/2 Jahren versucht habe jede Kontaktaufnahme – auch mit gerichtlicher Hilfe - zu unterbinden. Das dokumentiere hinreichend, dass die Ehe zerrüttet ist.
In einem solchen Fall ist also auch eine vorzeitige Scheidung möglich.
Freitag, 11. Juni 2010
Freitagswitz
Ein orthodoxer Rabbiner ist begeisterter Golfer. Aber: es ist Sabbat und am Sabbat darf er nicht spielen. Heimlich - ja heimlich wäre eine Lösung und so sucht er im Internet nach einem möglichst abgelegenen Golfplatz.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Paukenschlag in Sachen "Emmely"
Zivilisten telefonieren manchmal schon ...
Mittwoch, 9. Juni 2010
Seeblockade und internationales Recht
http://online.wsj.com/article_email/SB10001424052748704025304575284210429984110-lMyQjAxMTAwMDAwNDEwNDQyWj.html
Ja ist denn schon Weltmeisterschaft?
Dienstag, 8. Juni 2010
Misslungene Schönheitsoperation: Patient ist Opfer einer Gewalttat
Iss jetzt dein Müsli
ich vor 17 Jahren Anwalt wurde, habe ich mir auch ein solches Büchlein
gekauft. Titel und Autor habe ich längst vergessen. Aber ein Satz hat
sich mir eingeprägt: "Grundlage erfolgreicher anwaltlicher Tätigkeit
ist ein gutes Frühstück!" Na denn ...
Montag, 7. Juni 2010
Nicht immer muss der Makler die vollständige Anschrift nennen:
Sonntag, 6. Juni 2010
"Bitte nicht stören" ...
im Fall einer Ägypten-Reisenden: Sie hatte das "Bitte nicht stören"-
Schild an ihre Hotelzimmertür gehängt. Nach einem akuten
Nierenversagen wurde sie ohnmächtig. Nach besorgten Anrufen des
Ehemannes aus Deutschland hatte das Hotel die Zimmertür erst nach mehr
als einem Tag öffnen lassen und auch dies erst, nachdem unter die Tür
geschobene Zettel unbeantwortet blieben. Die Frau wurde in ein
Krankenhaus eingeliefert. Dort lag sie fünf Tage auf der
Intensivstation. Später verklagte sie den Veranstalter auf
Schadensersatz mit der Begründung, das Personal hätte eher nach ihr
sehen müssen. Dies sahen Landgericht und Oberlandesgericht Frankfurt/
Main (16 U 23/09) anders: den Reiseveranstalter treffe keine Pflicht
die Reisenden zu überwachen und zu kontrollieren. Solange keine
Anhaltspunkte auf einen Notfall hindeuteten, dürfe auf Wunsch Dritter
keinesfalls ein Zimmer geöffnet werden. Die Reisende habe zum
damaligen Zeitpunkt unter keiner akuten Krankheit gelitten.
Samstag, 5. Juni 2010
Das Windhundprinzip - EU-Justizminister: Wir machen den Weg frei ....
Samstagswitz
Weisheit drin, wie in nachstehenden Witz:
Ein Mann bestellt auf der Durchreise bei einem jüdischen Schneider
eine Hose. Da diese nicht rechtzeitig fertig wird, reist der Mann
wieder ab Jahre später kommt der Mann wieder in die Stadt. Da bringt
der Schneider ihm die Hose. Darauf der Mann: "Gott hat die Welt in
sieben Tagen erschaffen, und sie brauchen sieben Jahre für eine
Hose?!" Der Schneider streichelt zärtlich über die Hose: "Ja Aber
schauen sie sich die Welt an - und schauen sich an diese Hose!"
Freitag, 4. Juni 2010
Passt ja zum Wochenende: Ist der Samstag nun ein Werktag oder nicht?
Mal schauen, was der BGH (VIII ZR 129/09) am Mittwoch sagt.
Donnerstag, 3. Juni 2010
Feiertags-Tohuwabohu
Postmortale Leistungspflicht bei Heimverträgen?
Mittwoch, 2. Juni 2010
Lenamania
Muss der Arbeitgeber einem abgelehnten Bewerber Auskunft über die Gründe geben?
Dabei ist der Schutz vor Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf der Schwerpunkt des AGG. Es enthält
Dienstag, 1. Juni 2010
Videoüberwachung
Die Rechtsprechung beäugt dies sehr kritisch. Selbst die Anbringung von Kameraattrappen wird teilweise als unzulässig erachtet. Der Einbau einer Attrappe soll eine Beeinträchtigung der allgemeinen