Momentaufnahmen, die durchaus ihren Nutzen haben können: Etwa, wenn sich ein Interessent das Umfeld einer Immobilie oder einer Mietwohnung anschauen möchte. Aber schließlich fotografiert die Kammera ja auch über einen vorhanden Sichtschutz, wie Hecken und Zäune hinweg. Und den Sichtschutz hat der Eigentümer wahrscheinlich nicht ganz ohne Grund errichtet ...
So wundert es nicht, dass das Projekt gerade unter datenschutzlichtichen Gesichtspunkten umstritten ist. Google hat daher verschiedene Zusagen gegenüber dem zuständigen hamburgischen Datenschutzbeauftragen gemacht: So sagt Google zu, dass
- die geplanten Fahrtrouten der Kamerafahrzeuge vorab im Internet angekündigt werden,
- Kfz-Kennzeichen und Gesichter vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden,
- Bilder von Gebäuden und Grundstücken aufgrund von Widersprüchen von Bewohnern oder Eigentümer entfernt oder unkenntich gemacht werden.
http://www.hamburg.de/datenschutz/aktuelles/1569338/google-street-view-zusage.html
Das Bundesmisisterium für Ernährung, Landwritschaft und Verbraucherschutz hat auf seiner Homepage Musterwidersprüche zur Verfügung gestellt:
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html
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