Freitag, 14. Mai 2010

Schutz gegen unerwünschte Neugier ....

Endlich einmal sehen, was sich hinter Nachbars hoher Gartenhecke verbirgt! Ende 2010 will Google das Angebot "GoogleStreetView" auch in Deutschland zur Verfügung stellen. Zu diesem Zweck aht Google mithilfe einer auf einem Fahrzeug montierten 360-Grad-Kamera aus einer Höhe von über zwei Metern ganze Straßenansichten fotografiert. Die Fotografien werden eine virtuelle Wanderung durch ganze Straßenzüge möglich machen.


Momentaufnahmen, die durchaus ihren Nutzen haben können: Etwa, wenn sich ein Interessent das Umfeld einer Immobilie oder einer Mietwohnung anschauen möchte. Aber schließlich fotografiert die Kammera ja auch über einen vorhanden Sichtschutz, wie Hecken und Zäune hinweg. Und den Sichtschutz hat der Eigentümer wahrscheinlich nicht ganz ohne Grund errichtet ...

So wundert es nicht, dass das Projekt gerade unter datenschutzlichtichen Gesichtspunkten umstritten ist. Google hat daher verschiedene Zusagen gegenüber dem zuständigen hamburgischen Datenschutzbeauftragen gemacht: So sagt Google zu, dass

  • die geplanten Fahrtrouten der Kamerafahrzeuge vorab im Internet angekündigt werden,
  • Kfz-Kennzeichen und Gesichter vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden,
  • Bilder von Gebäuden und Grundstücken aufgrund von Widersprüchen von Bewohnern oder Eigentümer entfernt oder unkenntich gemacht werden. 
Einzelheiten sind nachzulesen unter:
http://www.hamburg.de/datenschutz/aktuelles/1569338/google-street-view-zusage.html


Das Bundesmisisterium für Ernährung, Landwritschaft und Verbraucherschutz hat auf seiner Homepage Musterwidersprüche zur Verfügung gestellt: 
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html

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