Dienstag, 22. März 2011

Männlich? Weiblich? Nicht immer verrät es der Name:

Keine Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft bei einer falschen Anrede in der Ablehnung einer Bewerbung. Das Arbeitsgericht Düsseldorf (Az. 14 Ca 908/11)   hat die Klage einer Bewerberin mit Migrationshintergrund abgewiesen, die in einem Ablehnungsschreiben mit "Sehr geehrter Herr" angeredet worden war.

Nach Auffassung der Klägerin belegt die falsche Anrede, dass ihre Bewerbung offensichtlich keines Blickes gewürdigt worden sei und der Arbeitgeber sie bereits wegen ihres ausländischen Namens aussortiert habe. Dies sah das Arbeitsgericht anders. Näherliegend sei es, dass der falschen Anrede ein schlichter Fehler bei der Bearbeitung des Ablehnungsschreibens zu Grunde liege.

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