Samstag, 3. September 2011

Teure Beleidigung der "besten Freundin" auf FB:

Wie die Legal Tribune heute berichtet, hat das Amtsgericht Frankfurt am Freitag eine 21-jährige Facebooknutzerin zu einer Geldstrafe von 200,00 € wegen Beleidigung und Urheberrechtsverletzung  verurteilt.

Die arbeitslose  und schwangere 21 jährige gelernte Altenpflegerin hatte aus Ärger über eine Bekannte deren Bild bei Facebook eingestellt und kommentiert, diese sei "billig zu haben" Überhaupt führe sie ein ausschweifendes Sexualleben. Das Gericht erließ daraufhin zunächst einen Strafbefehl über 400,00 €, der nach ihrem Einspruch lediglich aufgrund ihrer persönlichen Situation und der zwischenzeitlich gezeigten tätigen Reue auf 200,00 € reduziert wurde.

Wahrscheinlich muss man es wirklich wie ein Mantra vor sich herbeten, damit es sich auch  in jedem Kopf einmeißelt: Das Internet ist nun mal kein rechtsfreier Raum und - wie der Frankfurter Richter zu Recht ausführt - Schmähungen im Internet muss sich niemand bieten lassen

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