Freitag, 24. Februar 2012

Man soll nicht alles nachmachen, was man in der Werbung sieht ...

"Aber im Werbespot fährt das Auto doch auch durch Wasser!" Dieser Einwand zog vor dem Landgericht Osnabrück nicht: 

Ein Mann hatte übers Wochenende bei einem großen deutschen Autoverleiher einen BMW X3 gemietet.  Endlich mit einem sportlichen Geländewagen das machen, was man auch in der Werbung sieht. Bei Vechta wollte der Mann einen Teich durchqueren. Dabei kam es zu einem Motorschaden, weil der Motor statt Luft Wasser ansaugte. Zur Überraschung des Fahrers bleib das Auto noch im Teich stehen.  In der Werbung fahre das Fahrzeug doch auch durch Wasser. Das sah der klagende Mietwagenanbieter aber völlig anders: er hällt das Verhalten dies Mieters für grob fahrlässig. Er sei abseits befestigter Straßen gefahren und habe sich vorher auch nicht von der Gewässertiefe überzeugt. Vor dem Landgericht Osnabrück (Az. 12 O 2221/11) einigten sich die Parteien darauf, dass der Fahrzeugmieter vom Gesamtschaden in Höhe von etwa 10.000,00 € einen Teilbetrag von 4.000,00 € zu zahlen hat.


Quelle: www.lto.de

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