Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Kuh im deutschen Recht - eine nicht ganz ernst gemeinte Betrachtung

Ein Artikel des Kollegen Burhoff (Randalierendes Rind - Haftet der Landwirt) bringt mir wieder in Erinnerung, dass ich mich vor einiger Zeit selbst etwas augenzwinkernd mit den rechtlichen Auswirkungen umherstreunender oder randalierender Rindviecher auseinandergesetz habe (Bella büxt aus und Bauer Willi haftet). Vielleicht sollte man mal eine empirische Untersuchung zu dem Thema "Die Bedeutung des Rindviechs für das deutsche Recht" anstellen. Erstaunlich viele Urteile befassen sich mit der Thematik. Das Thema kann man auch erweitern auf : "Die Bedeutung des Rindviechs für den Reim in Deutschen Urteilen". Bin ich doch bei den ersten Studien zu dem auch für eine Dissertation tauglichen Thema - aber bitte selbst schreiben! - wieder auf ein gereimtes Urteil gestoßen: AG Northeim, Urteil vom 02.10.1995, 3 C 420/95, NJW 1996, 1144, gefunden beim Kollegen Hänsch. Sehr schön auch die Kuh-Charity-Party, über die Kollege Dr. Bahr berichtete.


Feststellen lässt sich, dass nicht nur Amtsgerichte aus dem ländlichen Bereich sich mit dem Rind beschäftigen, sondern u.a. das OLG Schleswig und das OLG Hamm. Wer von den geneigten Lesern eine BGH-Fundstelle parat hat - für einen Hinweis wäre ich dankbar!

Ansonsten allen einen gesegneten Christi Himmelfahrts Tag, bzw. Vater- oder Herrentag! ;-))

1 Kommentar:

  1. Eine Kuh hat kein Recht.
    Sie wird ständig frisch gemolken.

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