Samstag, 11. Juni 2011

Zweierlei Sprossen

Gestern Abend in einem netten Berliner Lokal: Die Tischnachbarin bestellt sich einen Salat. Was in "normalen" Zeiten als ebenso normale Bestellung durchgehen würde: am Tisch wurde nun eifrig über Sinn oder Unsinn der ausgesprochenen Warnungen diskutiert und über die neuen Hauptverdächtigen - die Sprossen. Seit ein paar Tagen stehen diese ja unter dringendem Tatverdacht EHEC zu übertragen. Was aber in Deutschland  nunmehr als Synonym einer totbringenden Krankheit gilt, im Himalaja retteten Sprossen einer 49jährigen Japanerin das Leben, wie spiegelonline berichtet. Die war auf den Weg zu einer hinduistischen Gedenkstätte in 4380 Metern Höhe schlicht  "falsch abgebogen". Um zu überleben, ernährte sie sich 12 Tage von Bambussprossen, bis sie gerettet wurde.

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