Dienstag, 9. August 2011

Keine Maklerprovision für Immobilientochter der Kredit gebenden Bank

Eine enge gesellschaftrechtliche oder sonstige wirtschaftliche Verflechtung zwischen Makleru und Verkäufer kann einen Provisoinsanspruch entfallen lassen (Zum Begriff der Verflechtung siehe: hier)  Eine solche  Verflechtung liegt nach Auffassung des OLG Koblenz auch dann vor, wenn eine Bank nach Kündigung des Hypothekendarlehens die Veräußerung des besicherten Grundstücks im Auftrag des Kunden über die bankeigene Immobiliengesellschaft als Maklerin übernommen hat.Letzterer stehen dann keine Provisionsansprüche zu. (OLG Koblenz, Urteil vom 9.6.2010 - 1 U 1344/09)

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