Freitag, 25. November 2011

Bestechende Logik: nicht ganz ernst gemeinte Betrachtung zum Urlaubsanspruch

Welch erstaunliche Pirouetten gibt es in der Rechtsprechung zum Thema "Urlaub". Jüngst hatten wir noch die Entscheidung des BAG vom 17.Mai 2011 - 9 AZR 189/10 - Dabei ist die Diskussion um den "Urlaub" völlig müßig, wie die nachstehende Berechnung eines Arbeitgebers zeigt:

"Schmitzke, sie wollen Urlaub?" fragt der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter. "Wissen Sie überhaupt, wie wenig Sie arbeiten? Ich will ihnen das mal vorrechnen:

Das Jahr hat 365 Tage. Sie schlafen täglich 8 Stunden. Das sind 122 Tage. Somit bleiben noch 243 Tage. Täglich haben sie 8 Stunden Freizeit. Dies entspricht wiederum 122 Tage. Verbleiben also 121 Tage. Sonntags ruht die Arbeit. Das sind 52 Tage. Somit verbleiben noch 69 Tage. Auch am Samstagnachmittag haben sie frei. Das sind im Jahr 52 halbe Tage, also insgesamt 26 ganze Tage. Für die Arbeit verbleiben also noch 43 Tage. Täglich machen Sie 2 Stunden Pause. Auf Tage umgerechnet entspricht dies 30 Arbeitstage. Zieht man diese von den verbleibenden 43 Arbeitstagen ab, verbleiben noch 13 Tage. Es gibt im Durchschnitt 12 Feiertage im Jahr. Was bleibt übrig: Richtig! 1 Arbeitstag! Ach ja! Den Tag der Deutschen Einheit habe ich völlig vergessen mitzuzählen ...


Wann also arbeiten sie? Und das wagen sie Urlaub zu beantragen?"

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