Donnerstag, 24. Juni 2010

Die gute Nachricht des Tages: Gaskunden um 444 Millionen Euro entlastet

Das Bundeskartellamt hatte im Jahr 2008 gegen 30 Gasversorger Verfahren wegen des Verdachts auf missbräuchlich überhöhte Preise eingeleitet. Im Verlaufe des Verfahrens hatten die Versorger zugesichert, den Kunden für die Jahre 2007 und 2008 Beträge zurückzuerstatten und sich dieses Geld nicht durch Preiserhöhungen im Jahr 2009 wieder zurückzuholen. 

Wie eine Überprüfung des Kartellamtes ergab, haben die Versorger diese Zusagen tatsächlich eingehalten. Insgesamt sollen die Kunden damit 444 Millionen Euro gespart haben. Wie die tagesthemen berichten, setzt sich diese Summe nach Berechnungen der Kartellbehörde aus Rückerstattungen in Höhe von 130 Millionen Euro und einer indirekten Entlastung durch unterlassene Preiserhöhungen von 314 Millionen Euro zusammen.

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