Donnerstag, 17. Juni 2010

Ein Nachbar namens Emil

Alles fing so harmlos an ....

Eine Doppelhaushälfte in einer gepflegten Siedlung in H. Familie H., bestehend aus Vater,Mutter, zwei Kindern und Emil bewohnt eine Hälfte dieses Doppelhauses. So weit - so normal. Nur: Emil ist anders als andere Mitglieder der Familie. Emil lebt seit zwei Jahren bei der Familie H. Und damit beginnt das Problem:
Denn Emil ist ein Ganter! Die Familie hatte Emil vor zwei Jahren von einem Geflügelhof mitgenommen und zu Hause hochgepäppelt.

Nicht zur Freude mancher Nachbarn! Diese klagen über ständige Ruhestörungen. Emil würde zudem angeblich stinken, Ungeziefer anziehen und - was noch viel schlimmer ist - die Pflanzen in Nachbars Garten anknabbert. Seither herrscht Krieg, der auch über die Medien ausgetragen wird.

Dies rief den Hausbesitzer auf den Plan. Kündigung, Räumungsklage und zuletzt ein Vergleichsvorschlag des Gerichts. Entweder Emil verlässt bis 30.Juli 2010 das Haus, oder Familie H muss dieses bis zum 31.Oktober 2010 geräumt haben.

Diese schwere Entscheidung möchte man wirklich nicht selbst treffen wollen.

Kommentare:

  1. Schlechte Terminierung: Als Richter hätte ich festgelegt: "Entweder Emil verlässt bis 24.Dezember 2010 das Haus, oder Familie H muss dieses bis zum 31.Dezember 2010 geräumt haben."

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  2. Nutztieren sollte man nie Namen geben.
    Emil schlachten, aufessen, dann lebt Emil auf immer und ewig in den Familienmitgliedern, die ihn dann gewissermaßen verinnerlicht haben.

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