Montag, 12. Juli 2010

Trink vor dem Urlaubsantritt zuviel Alkohol nicht! ;-))

Urlaubszeit - Reisezeit! Entspannt in den Urlaub fliegen. Dieses Motto hatte ein Reisender etwas zu ernst genommen und deshalb war seine Reise etwas teurer als geplant. Doch lesen Sie selbst:

Jemen, das sagenhafte Land der Königin von Saba, noch immer umwoben von mystischen Legenden und reich an geheimnisvollen, orientalischen Abenteuern.Dies wollte unser Reisender erleben. Zur richtigen
Einstimmung konsumierte er bei einem planmäßigen Stopp in Dubai mit gut sieben Stunden Aufenthalt erst einmal kräftig alkoholische Getränke. Berauscht von diesen verfiel er in einen tiefen Schlaf mit Träumen aus tausendundeiner Nacht. Rechtzeitig vor dem Check-In versuchte die Reiseleiterin ihn zu wecken. Vergeblich! Ein müdes "Ich komme nach" war seine einzige Reaktion, bevor er weider einnickte. Wieder in der Realität angekommen, war der Flieger weg. Das Reiseunternehmen verauslagte die Kosten für den verspäteten Weiterflug von 281,00 EUR, wollte diese Geld aber nach Urlaubsrückkehr wieder zurück haben. Als sich der Mann weigerte, verklagte das Unternehmen ihn vor dem Amtsgericht München. Dieses urteilte nun:

Verpasst ein Reisender seinen Anschlussflug, weil er beim Warten eingeschlafen ist, kann er die Reiseleiterin und deren Unternehmen dafür nicht haftbar machen. Jedenfalls dann nicht, wenn die Reiseleiterin ihre Gruppe vorher auf den bevorstehenden Check-In hingewiesen hat (Az.:183 C 15864/07). Die Reiseleiterin habe mit der Weck-Aktion ihre Betreuungspflicht erfüllt, betonte das Gericht.Nu darf er die 281,00 EUR nebst Zinsen, Anwalts- und Gerichtskosten zahlen.

Und die Moral von der Geschicht: Trink vor dem Urlaub zuviel Alkohol nicht! ;-))

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