Dienstag, 10. August 2010

Bettgeschichten ...

... und Urlaub. 
Immer wieder beschäftigen Betten in Urlaubsgebieten deutsche Gerichte. Im vorliegenden Fall (Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 03.01.2002 - Aktenzeichen: 22 a 23/01) hatten Urlauber einen 14-tägigen Urlaub gebucht. Doch statt erholt in der Heimat anzukommen, mussten unsere Reisenden nach Rückkehr schmerzstillende Medikamente einnehmen. Ein Arzt diagnostizierte einen Muskelhartspann im Übergang der Nacken- zur Schultermuskulatur. Ein Grund war schnell gefunden: die Betten in dem gebuchten Hotel waren derart weich und durchgelegen, dass unsere Touristen erhebliche Rückenschmerzen aufgrund massiver Verspannung erlitten. Vor Gericht wurde eine unabhängige Zeugin bemüht, die bekundete auch ihre Matraze sei weich und durchgelegen gewesen. Ja, auch sie habe schmerzstillende Medikamente einnehmen müssen.

Tja, meinte das Gericht, wenn das so gewesen sei, stünde den Reisenden eine Minderung des Reisepreises von 25% wegen der Rückenschmerzen und des damit einhergehenden Schlafentzuges zu.


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Kommentare:

  1. Die Matratze lag als Beweismittel dem Gericht nicht vor ;-) ?

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  2. Leider nicht, sonst hätte der Richter ja probeliegen können.;-))

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  3. das schreit doch nach einer einnächtigen orstbegehung

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