Sonntag, 8. August 2010

Das so etwas bei uns passiert ...

... und nicht etwa in irgendwelchen "Bananenrepubliken" hätte ich früher auch nicht gedacht. Unseren Beamten scheint es wirklich schlecht zu gehen:

Ein Polizeibeamter war der Auffassung, er müsse seine finanzielle Misere endlich beenden. Er stellte deshalb an seinem heimischen PC Gebührenquittungen her, die den von der Polizei verwendeten weitgehend entsprachen. Tatsächlich setzte der drei dieser Quittungen bei Verkehrskontrollen zur Ahnung tatsächlich nicht begangener Verkehrsverstöße ein und kassierte insgesamt 150,00 €, welche er für sich behielt. Das Land Rheinland-Pfalz klagte auf Entfernung aus dem Dienst, da das Vertrauensverhältnis zu dem Beamten unwiderruflich zerstört sei. Dass das Verwaltungsgericht Trier (Az. 3 K 101/10 TR) dies ähnlich sah, dürfte wenig verwundern.

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