Montag, 9. August 2010

Epilog zu "Freude seiner Asche" ...

Kollege Nebgen berichtete am Sonntag über die Schändung des Grabes von Fritz Teufel.

Mit seiner geäußerten Vermutung, dass dies der letzte Streich des Fritz Teufel gewesen sei, um den Staatsschutz nocheinmal zu beschäftigen, steht er offenbar nicht allein. Die B.Z zitiert Rainer Langhans mit den Worten: „Ich kann mir trotz des Bekennerschreibens weiter vorstellen, dass er das selbst inszeniert hat. ( ... )Vielleicht hat er die Aktion vor seinem Tod in Auftrag gegeben, um noch mal einen letzten Witz zu machen.“ Die Hoffnung des Kollegen Nebgen, der Staatsschutz möge nichts finden, hat sich allerdings nicht realisiert: Teile der Asche wurden gefunden und eingesammelt. Wenn sich nun die Urne wiederfindet, wird Fritz Teufel wohl nocheinmal beerdigt.

Strafrechtsblogger erklärt uns dazu erfreulicherweise die juristischen Hintergründe.

Kommentare:

  1. Die B.Z. (Springer) ist nicht die Berliner Zeitung (Dumont).
    Die hat allerdings auch einen Text zum Thema:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/305640/305641.php

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  2. Entschuldigung! Ich habe das gleich berichtigt.

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