Freitag, 20. August 2010

Gefährliche Tiere Part 2: der Teddybär

Versteckt zwischen harmlosen Gütern versuchte er nach Großbritannien einzureisen. Doch den australischen Zollbeamten entging nichts: Sie griffen ihn auf und verbrachten ihn in eine sichere Quarantänestation.

Szenenwechsel: Im britischen Stoke sann die kleine Isabelle darüber nach, womit sie dem neugeborenen Baby James im australischen Perth eine Freude machen könnte. Ihr Blick fiel auf ihren Plüschteddy. DAS war es! Über einen Plüschbären würde sich das Baby bestimmt freuen. Das fand auch Mutter Caroline und so packte sie das Tier zusammen mit einigen abgelegten Babysachen in ein Packet und schickte es nach Perth. Das heißt: nicht ganz! Australische Zollbeamte fanden den Teddy und nahmen ihn in Gewahrsam. Zu gefährlich! Sie teilten Mutter Caroline mit, der Bär sei möglicherweise Träger von gefährlichen Krankheitskeimen oder  Parasiten sei. Das potentiell gemeingefährliche Tier lasse man nicht in das Land! Er befinde sich in Quarantäne. Gerne aber schicke man den Bären in das Absenderland zurück  - gegen eine Gebühr von 41 australischen Dollar (28,50 Euro).

Bleibt zu hoffen, dass jemand bereit ist diesen Betrag zu zahlen! Wer mag sonst die Tränchen der kleinen Isabelle trocknen, wenn sie erfährt, dass der australische Zoll ihren Teddy gemeuchelt hat!

Quelle: http://www.tagesthemen.de/schlusslicht/problembaer100.html

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